Eine Kreditablehnung liegt vor, wenn eine Bank oder ein anderer Kreditgeber einen Kreditantrag nicht bewilligt. Die Ablehnung kann verschiedene Gründe haben – von einer schlechten Schufa-Auskunft bis hin zu einem zu geringen Einkommen. Sie ist kein endgültiges Urteil, sondern ein Signal, die eigene finanzielle Situation zu überprüfen.
Häufige Gründe für eine Kreditablehnung
Die häufigsten Ablehnungsgründe sind: negative Schufa-Einträge oder ein zu niedriger Schufa-Score, unzureichendes oder unregelmäßiges Einkommen, eine laufende Privatinsolvenz oder ein Insolvenzverfahren, fehlende oder unzureichende Sicherheiten sowie ein zu hohes Alter in Relation zur Kreditlaufzeit. Banken sind nicht verpflichtet, den genauen Ablehnungsgrund zu nennen.
Was tun nach einer Kreditablehnung?
Wer abgelehnt wurde, sollte zunächst eine kostenlose Schufa-Selbstauskunft anfordern und auf fehlerhafte Einträge prüfen. Anschließend lohnt es sich, die eigene Haushaltsrechnung zu überprüfen und gegebenenfalls bestehende Schulden abzubauen. Ein zweiter Kreditnehmer oder ein Bürge kann die Chancen bei einem neuen Antrag deutlich verbessern.
Kreditablehnung und Schufa
Eine Kreditanfrage hinterlässt bei der Schufa einen Eintrag. Um den Score nicht unnötig zu belasten, sollten Verbraucher statt einer Kreditanfrage zunächst eine Konditionsanfrage stellen – diese ist Schufa-neutral. Mehrere Kreditanfragen in kurzer Zeit können den Score verschlechtern und weitere Ablehnungen wahrscheinlicher machen.
