Was treibt die Inflation aktuell an?
Im September 2026 liegen die Verbraucherpreise um 2,9 % über dem Vorjahresmonat. Haupttreiber sind weiterhin Energiekosten sowie Dienstleistungen wie Versicherungen, Gastronomie und Handwerksleistungen. Nahrungsmittel verteuerten sich zuletzt moderat, liegen aber noch deutlich über dem Niveau von 2021. Die EZB-Zinspolitik wirkt dämpfend, zeigt ihre volle Wirkung aber erst mit Verzögerung.
Welche Ausgaben steigen besonders stark?
Haushalte, die einen hohen Anteil ihres Budgets für Energie, Mobilität oder Miete ausgeben, spüren die Inflation überproportional. Wer im Eigentum wohnt & eine Anschlussfinanzierung ansteht, kommt in den nächsten Monaten potenziell zu höheren Kreditkosten hinzu.
Was können Haushalte jetzt tun?
Erstens lohnt ein Ausgaben-Check: Welche laufenden Verträge – Strom, Gas, Telefon, Versicherungen – können zu günstigeren Konditionen gewechselt werden? Zweitens kann ein Haushaltsbuch helfen, unbemerkte Ausgabenposten zu identifizieren. Drittens sollten laufende Kreditverträge überprüft werden: Gibt es Möglichkeiten zur Umschuldung oder zur Nutzung von Sondertilgungen?
Wie wirkt sich Inflation auf laufende Kredite aus?
Festzinsverträge sind vor dem Zinsanstieg geschützt – die monatliche Rate bleibt konstant. Kredite mit variablem Zinssatz hingegen können teurer werden. Wer unsicher ist, ob sein Vertrag einen festen oder variablen Zins hat, findet die Information im Kreditvertrag unter „Sollzins”.
Unser Tipp: Ein Kredit zu günstigen Konditionen kann helfen, teure Dispokredite oder Ratenzahlungen abzulösen & die monatliche Belastung planbar zu machen. Rechnen Sie unverbindlich durch, ob eine Umschuldung für Sie lohnt.
