Tagesgeld ist eine Sparform, bei der Geld auf einem speziellen Tagesgeldkonto angelegt wird und täglich verfügbar bleibt. Der Zinssatz wird von der Bank regelmäßig angepasst und orientiert sich in der Regel an den Leitzinsen der Europäischen Zentralbank.
Wie funktioniert Tagesgeld?
Das Geld wird auf ein separates Tagesgeldkonto überwiesen und dort verzinst. Es kann jederzeit ohne Kündigungsfrist auf das Referenzkonto zurückgebucht werden. Viele Banken bieten Tagesgeldkonten kostenlos an – ohne Kontoführungsgebühren und ohne Mindestanlage. Die Zinsen werden in der Regel monatlich oder jährlich gutgeschrieben.
Tagesgeld vs. Festgeld
Der wesentliche Unterschied: Beim Tagesgeld ist das Kapital täglich verfügbar, der Zinssatz kann sich jedoch täglich ändern. Beim Festgeld wird ein fester Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit vereinbart – dafür ist das Geld während dieser Zeit gebunden. In Zeiten steigender Zinsen kann Tagesgeld vorteilhafter sein; bei stabilen oder sinkenden Zinsen bietet Festgeld die höhere Planungssicherheit.
Einlagensicherung
Tagesgeldguthaben bei deutschen Banken sind durch die gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro pro Person und Institut geschützt. Viele Banken bieten darüber hinaus zusätzlichen Schutz durch freiwillige Einlagensicherungsfonds. Wer größere Beträge anlegt, sollte das Guthaben auf mehrere Institute verteilen.
