Die Kontoführungsgebühr ist eine regelmäßige Bankgebühr für die Verwaltung und Bereitstellung eines Girokontos. Sie wird monatlich oder jährlich erhoben und variiert je nach Bank, Kontomodell und Leistungsumfang erheblich – von kostenlos bis zu mehreren Euro im Monat.
Wann fällt eine Kontoführungsgebühr an?
Viele Filialbanken und Sparkassen erheben eine monatliche Grundgebühr für das Girokonto, unabhängig davon, wie aktiv das Konto genutzt wird. Direktbanken und Online-Banken bieten dagegen häufig kostenlose Konten an – teils mit Bedingungen wie einem monatlichen Mindestgeldeingang. Auch bei Geschäftskonten für Selbstständige und Unternehmen sind Kontoführungsgebühren üblich.
Wie hoch sind die Gebühren?
Die Spanne ist groß: Einfache Girokonten bei Direktbanken sind oft kostenlos, während Premiumkonten bei Filialbanken 10 bis 20 Euro im Monat kosten können. Hinzu kommen oft Gebühren für einzelne Buchungen, Überweisungen oder die Nutzung von Bankautomaten fremder Institute. Ein regelmäßiger Vergleich lohnt sich.
Kontoführungsgebühr vermeiden
Wer Gebühren sparen möchte, kann auf ein kostenloses Girokonto einer Direktbank wechseln. Alternativ bieten manche Banken gebührenfreie Konten an, wenn ein bestimmter monatlicher Geldeingang nachgewiesen wird. Ein Kontowechsel ist in Deutschland dank des gesetzlichen Kontowechselservices einfach und kostenlos möglich.
