Wie viel mehr gibt es ab Juli konkret?
Bei einer monatlichen Rente von 1.200 Euro bedeutet eine Erhöhung um 3,5 Prozent rund 42 Euro mehr pro Monat – auf das Jahr gerechnet über 500 Euro zusätzlich. Wer 1.800 Euro Rente bezieht, erhält rund 63 Euro mehr monatlich. Die genaue Höhe der Rentenanpassung wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf Basis der Lohnentwicklung berechnet und im Mai offiziell bekanntgegeben. Der Wert von 3,5 Prozent basiert auf aktuellen Prognosen.
Was bleibt nach Steuern und Krankenversicherung?
Von der Rentenerhöhung gehen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge direkt ab – zusammen rund 11 Prozent. Bei 42 Euro Bruttomehreinnahmen bleiben netto etwa 37 Euro übrig. Wer einkommensteuerpflichtig ist, muss zudem prüfen, ob die Erhöhung den steuerpflichtigen Anteil der Rente erhöht. Für viele Rentner im unteren Einkommensbereich bleibt die Erhöhung jedoch vollständig steuerfrei.
Wie wirkt sich das auf Kreditanfragen aus?
Banken berücksichtigen bei Rentnern das monatliche Nettoeinkommen als zentrale Größe. Eine Erhöhung um 37 bis 60 Euro monatlich verbessert die Tragfähigkeitsrechnung und kann bei knappen Budgets den Unterschied zwischen Genehmigung und Ablehnung ausmachen. Wer nach dem 1. Juli einen Kredit beantragen möchte, sollte seinen aktuellen Rentenbescheid mit der neuen Rentenhöhe vorlegen – das stärkt die Bonität unmittelbar.
Lohnt sich jetzt eine Kreditanfrage?
Wer als Rentner bisher an der Einkommensgrenze für eine Kreditgenehmigung lag, sollte ab Juli 2026 erneut anfragen. Auch die neue Aktivrente – bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen – kann das nachweisbare Einkommen erheblich stärken. Die Kombination aus Rentenerhöhung und Aktivrente macht Kreditanfragen im zweiten Halbjahr 2026 deutlich aussichtsreicher als noch im Frühjahr.
Unser Tipp: Credit12 hat langjährige Erfahrung mit Krediten für Rentner. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten individuell und persönlich – kostenlos und ohne Vorbedingungen.
