Die Inflationsrate ist im März 2026 auf 2,7 Prozent gestiegen – der höchste Wert seit Januar 2024. Haupttreiber sind Energiepreise, die durch den Nahost-Konflikt erstmals seit Ende 2023 wieder deutlich anziehen.
Was steckt hinter dem Anstieg?
Der Verbraucherpreisindex kletterte im März 2026 um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark stiegen die Energiepreise, die erstmals seit Dezember 2023 wieder preistreibend wirken. Die Kerninflation – also ohne Energie und Nahrungsmittel – lag mit 2,5 Prozent ebenfalls erhöht. Die Bundesbank erwartet, dass die Inflationsrate in den kommenden Monaten in Richtung 3 Prozent steigen könnte.
Was bedeutet das für den Haushalt?
Inflation bedeutet: Das gleiche Geld kauft weniger. Wer sein Budget nicht anpasst, verliert reale Kaufkraft. Besonders spürbar ist das bei Energie, Lebensmitteln und Dienstleistungen. Wer im vergangenen Jahr einen günstigen Energietarif mit Preisbindung abgeschlossen hat, ist jetzt klar im Vorteil. Alle anderen sollten ihren Tarif dringend prüfen – Preiserhöhungen kommen in der Regel mit 6 Wochen Ankündigungsfrist.
Welche Maßnahmen sind jetzt sinnvoll?
Zunächst lohnt ein Blick auf die Fixkosten: Energieanbieter, Versicherungen, Mobilfunk und Bankgebühren sind oft jahrelang nicht überprüft worden und bieten Einsparpotenzial. Wer laufende Kredite hat, sollte prüfen, ob eine Umschuldung auf günstigere Konditionen möglich ist – eine niedrigere Monatsrate schafft finanziellen Puffer.
Was können Sparer tun?
Geldvermögen auf dem Girokonto verliert bei 2,7 Prozent Inflation real an Wert. Wer Rücklagen hat, sollte prüfen, ob ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto mit aktuell noch attraktiven Zinsen von 2 bis 3 Prozent Sinn ergibt. Für langfristige Ziele sind inflationsresistente Anlageformen wie Aktien-ETFs oder Sachwerte langfristig die bessere Wahl.
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