Was treibt die Energiepreise im Herbst?
Der wichtigste Faktor bleibt der Iran-Konflikt: Die Einschränkungen an der Straße von Hormus halten die Öl- und Gaspreise auf erhöhtem Niveau. Hinzu kommt, dass der Tankrabatt zum 30. Juni ausgelaufen ist – was Kraftstoffkosten sofort nach oben trieb und damit auch die Inflationsrate im Juli auf 2,8 Prozent trieb. Der CO₂-Preis liegt 2026 zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne – eine weitere dauerhafte Kostensteigerung für alle fossilen Brennstoffe. Mit dem Beginn der Heizsaison im Oktober dürfte der Gasverbrauch wieder steigen – und damit die Ausgaben für viele Haushalte.
Was bedeutet das konkret für die Nebenkostenabrechnung?
Wer 2025 mit hohen Energiepreisen geheizt hat, bekommt die Abrechnung in den kommenden Monaten – und muss mit erheblichen Nachzahlungen rechnen. Besonders betroffen sind Mieter in Gebäuden mit Gasheizung und schlechter Dämmung. Wer bereits jetzt monatliche Vorauszahlungen zahlt, sollte diese auf Angemessenheit prüfen – zu niedrige Vorauszahlungen führen zu einer hohen Nachzahlung im Frühjahr 2027.
Was können Haushalte jetzt tun?
Der wirksamste Schritt bleibt der Wechsel des Energieanbieters: Wer noch im Grundversorgungstarif ist, zahlt oft 20 bis 30 Prozent mehr als nötig. Tarife mit Preisbindung für 12 Monate schützen vor weiteren Preissteigerungen. Wer seine Heizungstemperatur um ein Grad senkt, spart rund 6 Prozent Heizkosten. Alte Heizungspumpen durch Hocheffizienzpumpen ersetzen lassen spart bis zu 80 Prozent Pumpenstrom. Wer größere Investitionen plant – Wärmepumpe, Solaranlage – kann noch immer die BEG-Förderung des Bundes nutzen.
Was tun bei finanziellen Engpässen durch hohe Energiekosten?
Wer durch gestiegene Energiekosten in finanzielle Schwierigkeiten gerät, sollte zunächst prüfen, ob staatliche Unterstützung wie Wohngeld oder Heizkostenzuschüsse in Betracht kommen. Wer kurzfristig Liquidität braucht, sollte den teuren Dispokredit meiden und stattdessen einen günstigen Ratenkredit prüfen. Auch eine Umschuldung bestehender teurer Verbindlichkeiten kann den monatlichen Spielraum spürbar verbessern.
Unser Tipp: Steigende Energiekosten belasten das Budget – manchmal braucht es einen finanziellen Puffer. Bei Credit12 schauen wir uns Ihre Situation an und finden gemeinsam einen Weg: persönlich, kostenlos und ohne Vorbedingungen.
