Ab dem 1. Mai 2026 treten neue Entgelttabellen für den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes in Kraft – für Hunderttausende Beschäftigte bedeutet das mehr Gehalt auf dem Konto.
Was ändert sich konkret?
Die neuen TVöD-Entgelttabellen (VKA, Bund, SuE und Pflege) gelten ab 1. Mai 2026. Je nach Entgeltgruppe und Stufe steigen die Bruttolöhne um unterschiedliche Beträge. In der Entgeltgruppe E6 Stufe 3 – typisch etwa für Verwaltungsfachangestellte – ergibt sich ein monatliches Plus von rund 95 Euro brutto. In der Entgeltgruppe E9b sind es rund 120 Euro brutto mehr im Monat.
Was bleibt netto übrig?
Wer 120 Euro brutto mehr erhält, bekommt netto – je nach Steuerklasse und Sozialversicherungsbeiträgen – etwa 60 bis 75 Euro mehr ausgezahlt. Das summiert sich auf 720 bis 900 Euro im Jahr. Für Beschäftigte in Steuerklasse 1 ohne Kinder ist die Nettoquote am niedrigsten; Verheiratete in Steuerklasse 3 behalten mehr.
Wie beeinflusst das die Kreditplanung?
Mehr Netto bedeutet mehr Spielraum für Kreditraten oder Sparraten. Wer bislang einen Kredit scheute, weil die monatliche Rate knapp nicht ins Budget passte, sollte seine Situation jetzt neu bewerten. Auch für die Bonität gilt: Ein gestiegenes nachweisbares Einkommen verbessert die Chancen auf günstigere Kreditkonditionen.
Gilt das auch für Beamte?
Für Bundesbeamte plant Innenminister Dobrindt eine separate Reform der Besoldungstabellen ab 1. Mai 2026, die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts umsetzt. Landesbeamte werden je nach Bundesland zu unterschiedlichen Zeitpunkten angepasst.
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