Warum geraten Kreditnehmer unter Druck?
Bei einer Inflation von 2,9 Prozent verlieren Haushalte real an Kaufkraft. Wer ein Nettoeinkommen von 2.500 Euro hat, kann sich monatlich rund 70 Euro weniger leisten als noch vor einem Jahr – ohne dass das Gehalt gesunken wäre. Gleichzeitig steigen Fixkosten wie Energie, Miete und Lebensmittel. Wer in diesem Umfeld eine Kreditrate bedient, merkt: Der finanzielle Spielraum wird enger.
Laufzeit verlängern – Vor- und Nachteile
Eine Möglichkeit, die monatliche Rate zu senken, ist die Verlängerung der Kreditlaufzeit. Bei einem Kredit über 15.000 Euro und 6 Prozent Zinsen sinkt die Rate von 456 Euro (36 Monate) auf 288 Euro (60 Monate) – allerdings steigen die Gesamtzinskosten von rund 1.400 auf rund 2.300 Euro. Eine Laufzeitverlängerung ist daher nur sinnvoll, wenn die kurzfristige Entlastung wirklich nötig ist und keine günstigere Alternative besteht.
Umschulden und zusammenfassen
Wer mehrere Kredite oder einen teuren Dispokredit laufen hat, sollte prüfen, ob eine Umschuldung in einen einzigen Ratenkredit mit niedrigerem Zinssatz die Gesamtbelastung senkt. Ein Dispokredit mit 13 Prozent Zinsen, der durch einen Ratenkredit mit 6 Prozent abgelöst wird, spart bei 3.000 Euro Schulden rund 210 Euro Zinsen pro Jahr. Gleichzeitig ist die monatliche Rate planbar – anders als beim Dispo.
Fixkosten senken schafft Ratenspielraum
Oft liegt das Problem nicht beim Kredit selbst, sondern bei den Fixkosten drumherum. Ein Energie- oder Versicherungswechsel kann monatlich 30 bis 80 Euro einsparen – Geld, das direkt der Kreditrate zugutekommen kann. Besonders wirkungsvoll: Kündigung ungenutzter Abonnements, Wechsel des Mobilfunktarifs und Überprüfung der Krankenversicherung.
Unser Tipp: Wenn die Kreditrate zu drücken beginnt, ist Handeln besser als Abwarten. Bei Credit12 analysieren wir Ihre Situation persönlich und finden gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung – kostenlos und ohne Vorbedingungen.
