Was hat die Bundesregierung beschlossen?
Nach Jahren mit steigenden Energiekosten gibt es für 2026 endlich Entlastung. Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber erhalten einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds. Der Zuschuss dämpft die Netzentgelte und damit die Stromkosten für private Haushalte und Unternehmen. Zusätzlich wurde die Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 abgeschafft.
Wie viel sparen Haushalte konkret?
Haushalte, die Strom und Gas beziehen, können 2026 durchschnittlich etwa 160 Euro sparen. Die Strom-Netzentgelte sind 2026 in allen deutschen Bundesländern gesunken – im bundesweiten Schnitt um 2,2 Cent pro Kilowattstunde.
Wichtig: Die Entlastung kommt nicht automatisch
Stromanbieter sind nicht verpflichtet, sinkende Netzentgelte an die Kunden weiterzugeben. Wer noch in einem alten Vertrag sitzt oder in der Grundversorgung ist, sollte aktiv werden. Ein Wechsel zu einem günstigeren Anbieter kann die Stromrechnung um bis zu 47 Prozent senken.
Was hat das mit Krediten zu tun?
Günstigere Energiekosten verbessern die monatliche Haushaltsbilanz – das ist relevant für die Bonität bei einer Kreditprüfung. Wer weniger für Strom und Gas ausgibt, hat mehr finanziellen Spielraum für Kreditraten oder kann Rücklagen aufbauen, die bei einer Kreditanfrage positiv bewertet werden.
Unser Tipp: Vergleichen Sie jetzt Ihren Stromtarif und wechseln Sie bei Bedarf den Anbieter. Die Ersparnis lässt sich direkt für die Tilgung eines laufenden Kredits nutzen – oder als Eigenkapital für Ihre nächste Kreditanfrage.
