<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Credit12 Lexikon der Finanzfachwörter</title>
	<atom:link href="http://www.credit12.de/lexikon/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.credit12.de/lexikon</link>
	<description>Definitionen rund um das Thema Finanzen</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2010 11:23:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Dollar</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/dollar/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/dollar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 11:22:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Taler]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Weltleitwährung]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsmittel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=453</guid>
		<description><![CDATA[Der Dollar ist ein Zahlungsmittel verschiedener internationaler Staaten. Ber&#252;hmtester Namensinhaber ist der US Dollar. Weitere Derivate sind der Kanadische, Australische, Taiwanesische oder Fidschi-Dollar. Urspr&#252;nglich leitet sich das Wort aus der alten deutschsprachigen M&#252;nzbezeichnung Taler ab. Erstmalig wurde der Name Dolaro oder Dolares unter Kaiser Karl V. benutzt. Ab 1516 war Karl V. K&#246;nig von Spanien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dollar ist ein Zahlungsmittel verschiedener internationaler Staaten. Ber&#252;hmtester Namensinhaber ist der US Dollar. Weitere Derivate sind der Kanadische, Australische, Taiwanesische oder Fidschi-Dollar.</p>
<p>Urspr&#252;nglich  leitet sich das Wort aus der alten deutschsprachigen M&#252;nzbezeichnung Taler ab. Erstmalig wurde der Name Dolaro oder Dolares unter Kaiser Karl V. benutzt. Ab  1516 war Karl V. K&#246;nig von Spanien und er wollte durch Dolaro bzw. Dolares die  Unterscheidung der im Umlauf befindlichen verschlechterten 8-Reales-St&#252;cke =  Peso gegen die im Silbergehalt vollwertigen St&#252;cke schaffen. Wobei Dolaro von  dem niederl&#228;ndischen Daalder (Taler) abgeleitet wurde w&#228;hrend die Niederlande  durch Spanien besetzt war. Ab dem Jahr 1575 lie&#223; K&#246;nig Philipp II. von Spanien  die ersten offiziellen Dolaros in Potosi (im heutigen Bolivien) pr&#228;gen. Die  Dolares hatten die gleiche Wertigkeit wie die holl&#228;ndischen Phillipusdaaldern  und wurden h&#228;ufig die Beute von englischen Freibeutern. Auf diesem Weg gelangten  Sie in die britischen Nordamerikakolonien. Hier mangelte es an englischen  Zahlungsmitteln und so waren die Dolares ein begehrtes Ersatzzahlungsmittel. Ab  1600 lie&#223; K&#246;nigin Elisabeth I. von England die ersten Dollars offiziell pr&#228;gen  und sorgte f&#252;r die Verbreitung der Dollars &#252;ber die britischen East India  Company in ihre Kolonien. Der „spanische Dollar“ oder „Peso“, mit einem  Silberfeingewicht von 371,25 grains oder umgerechnet 24,056 g, wurde per  amerikanischem M&#252;nzgesetz vom 02. April 1792 (Coinage Act of 1792) zur  Hauptw&#228;hrungseinheit erkl&#228;rt. Festgelegt wurde damit: 1 Dollar = 10 Dimes = 100  Cents. Zeitgleich sollte noch eine 10-Dollar-Goldm&#252;nze zu 24,7 grains  (Gold-/Silberwertverh&#228;ltnis entsprach 1:15) eingef&#252;hrt werden. Seitdem konnte  jeder B&#252;rger Gold- und Silberm&#252;nzen nach diesen gesetzlichen M&#252;nzf&#252;&#223;en privat  ausm&#252;nzen. Die geschwungene S-Linie mit urspr&#252;nglich zwei parallelen, heute oft  mit einer senkrechten Linie („S&#228;ule des Herakles“ – urspr&#252;nglich auf den  8-Reales-St&#252;cken im 16./17. Jahrhundert als Bestandteil des spanischen Wappens  aufgepr&#228;gt und auch heute noch in Spaniens Wappen) ist das W&#228;hrungssymbol f&#252;r  den Dollar. Das Symbol garantierte den Silbergehalt, galt als W&#228;hrungsabk&#252;rzung  in Vertr&#228;gen und amtlichen Dokumenten und hatte eine symbolische  Kennzeichnungsfunktion f&#252;r die M&#252;nzart in Zeiten des weitverbreiteten  Analphabetismus.</p>
<p>Der US-Dollar aus den Vereinigten  Staaten ist derzeit die Weltleitw&#228;hrung. Verschiedene Staaten versuchen auf Grund der Finanzkrise aus 2008 und der folgenden Abschw&#228;chung den Dollar als Leitw&#228;hrung abzusetzen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/dollar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BGB</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/bgb/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/bgb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:41:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Bürger]]></category>
		<category><![CDATA[gesamtdeutsches Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Privatrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsvorschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=451</guid>
		<description><![CDATA[Als allumfassende Sammlung von Rechtsvorschriften des deutschen allgemeinen Privatrechts regelt das B&#252;rgerliche Gesetzbuch (BGB) die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen Privatpersonen. Das BGB bildet das allgemeine Privatrecht unter Einbeziehung seiner Nebengesetze wie das Wohnungseigentumsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz oder Lebenspartnerschaftsgesetz. Erstmals in Kraft getreten ist das BGB am 1. Januar 1900 durch den Artikel 1 des Einf&#252;hrungsgesetzes zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als allumfassende  Sammlung von Rechtsvorschriften des deutschen allgemeinen Privatrechts regelt  das  B&#252;rgerliche Gesetzbuch (BGB) die wichtigsten Rechtsbeziehungen zwischen  Privatpersonen. Das BGB bildet das allgemeine Privatrecht unter Einbeziehung  seiner Nebengesetze wie das Wohnungseigentumsgesetz, Versicherungsvertragsgesetz  oder Lebenspartnerschaftsgesetz. Erstmals in Kraft getreten ist das BGB am 1.  Januar 1900 durch den Artikel 1 des Einf&#252;hrungsgesetzes zum B&#252;rgerlichen  Gesetzbuch (EGBGB). So besa&#223; es als erste Kodifikation im Privatrecht G&#252;ltigkeit  f&#252;r das gesamte Reichsgebiet. Die einheitliche Gleichberechtigung der Frau hinsichtlich der Gesch&#228;ftsf&#228;higkeit wurde erstmals festgeschrieben.</p>
<p>Als Teil des Privatrechts regelt  das B&#252;rgerliche Recht die Beziehung zwischen rechtlich gleichgestellten  Rechtsteilnehmern wie B&#252;rgern, Unternehmen. W&#228;hrend das &#246;ffentliche Recht die  Beziehungen zwischen Privaten und Hoheitstr&#228;gern oder Hoheitstr&#228;gern  untereinander regelt. Bereits im r&#246;mischen Reich gab es die Einteilung in  Privatrecht und &#214;ffentliches Recht. In der Kaiserzeit erg&#228;nzten die Gerichte das  Recht beispielsweise um das Rechtsinstitut der positiven  Vertragsverletzung, das Recht  am eingerichteten und ausge&#252;bten Gewerbebetrieb oder die  vorbeugende Unterlassungsklage gegen drohende Rechtsverletzungen. In der Weimarer Republik wurde das Miet- und  Arbeitsrecht in das BGB aufgenommen. Somit gab es fortan Schutzvorschriften f&#252;r  wirtschaftlich schw&#228;chere B&#252;rger. Auch w&#228;hrend der Zeit des Nationalsozialismus  wurden &#196;nderungen vorgenommen bzw. arbeitete die nationalsozialistische F&#252;hrung  an einem Volksgesetzbuch, was das BGB abl&#246;sen sollte. Durch die Besatzungsm&#228;chte  wurden wesentliche &#196;nderungen des NS-Regimes am BGB zur&#252;ckgenommen. Von diesem  Zeitpunkt an erfolgte eine Entwicklung des BGB in eine ostdeutsche und  westdeutsche. Weil das BGB nicht der sozialistischen Ideologie entsprach wurde  es in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nach und nach au&#223;er Kraft  gesetzt. So wurde ein an die ver&#228;nderten Lebensverh&#228;ltnisse angepasstes  Familienrecht im Familiengesetzbuch geregelt oder das Arbeitsrecht im Gesetzbuch  der Arbeit (sp&#228;ter Arbeitsgesetzbuch) alle anderen rechtlichen Bereiche wurden  in das Zivilgesetzbuch aufgenommen. Im Zuge der Wirtschafts- und W&#228;hrungsunion  vom 1. Juli 1990 und der Deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde  das BGB mit umfangreichen &#220;bergangsregelungen f&#252;r das Gebiet der ehemaligen DDR  wieder zum gesamtdeutschen Recht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/bgb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BIP</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/bip-2/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/bip-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 12:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=449</guid>
		<description><![CDATA[siehe: Bruttoinlandsprodukt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>siehe</em>: Bruttoinlandsprodukt</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/bip-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bonds</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/bonds/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/bonds/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 11:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Anteil]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenkapital]]></category>
		<category><![CDATA[festverzinsliche Wertpapiere]]></category>
		<category><![CDATA[Käufer]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenstitel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=445</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem englische Begriff f&#252;r festverzinsliche Wertpapiere Bonds sind die staatlichen langfristigen Treasury Bonds zu verstehen. Ein festverzinslicher Verm&#246;genstitel ist ein schuldrechtlicher Anspruch auf Zinszahlung (der K&#228;ufer erh&#228;lt als Gegenleistung f&#252;r die &#220;berlassung des Geldes w&#228;hrend der Laufzeit den in der Urkunde verbrieften Zins) sowie Tilgung (nach Ablauf der Laufzeit endet durch die Zahlung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem englische Begriff f&#252;r festverzinsliche Wertpapiere Bonds sind die staatlichen langfristigen Treasury Bonds zu verstehen. Ein festverzinslicher Verm&#246;genstitel ist ein schuldrechtlicher Anspruch auf Zinszahlung (der K&#228;ufer erh&#228;lt als Gegenleistung f&#252;r die &#220;berlassung des Geldes w&#228;hrend der Laufzeit den in der Urkunde verbrieften Zins) sowie Tilgung (nach Ablauf der Laufzeit endet durch die Zahlung des Nennwertes das Schuldverh&#228;ltnis).</p>
<p>Der K&#228;ufer einer Industrieanleihe gew&#228;hrt dem Unternehmen Kredit bzw. Fremdkapital. Anders bei der Aktie, hier erwirbt der K&#228;ufer Anteile am Eigenkapital des Unternehmens.</p>
<p>Festverzinsliche Wertpapiere (Bonds) bezeichnen nicht die Art der Verzinsung, vielmehr wird auf die Rechtsstellung des Finanztitelinhabers bezug genommen.</p>
<p>Zu den Bonds geh&#246;ren  Floater, Indexanleihen, Zerobonds, Gewinnschuldverschreibungen, ABS, Wandelanleihen und Optionsanleihen. Plattform f&#252;r den Handel, also Kauf und Verkauf zum jeweils aktuellen Kurswert, von handelbaren Anleihen ist der Rentenmarkt (Effektenb&#246;rse). In den meisten L&#228;ndern sind Anleihen nicht b&#246;rsenpflichtig.</p>
<p>Da die Anleihe im Falle der Liquidation gegen&#252;ber Aktien und Bankkrediten vorrangig bedient wird und, je nach Ausgestaltung, besichert ist, ist sie eine risikoarme Anlageform. Daher besonders geeignet f&#252;r unerfahrene und risikoscheue Anleger.</p>
<p>Auch Organisationen, die verpflichtet sind das verwaltete Verm&#246;gen Dritter zu einem Gro&#223;teil in Titel mit hoher Bonit&#228;t anzulegen, w&#228;hlen h&#228;ufig die festverzinslichen Wertpapiere. Auch bei Anleihen kann eine h&#246;here Rendite erzielt werden, wobei ein h&#246;heres Risiko bewusst enthalten ist.</p>
<p>Anleihen sind f&#252;r viele Investoren interessant, beg&#252;nstigt durch die St&#252;ckelung des festverzinslichen Titels in viele Teilschuldverschreibungen erfolgte Losgr&#246;&#223;entransformation. Eine h&#246;here Fungibilit&#228;t wird durch die Standardisierung der Anleihen erreicht. So bleiben die unterschiedlichen Bindungsfristen des Emittenten und der Gl&#228;ubiger im Gleichgewicht.</p>
<p>&#214;ffentliche Anleihen werden von Bund (Staatsanleihen und andere Bundeswertpapiere), L&#228;ndern und Gemeinden und &#246;ffentlich-rechtlichen K&#246;rperschaften herausgegeben. Finanziert werden so die Defizite von Bund und L&#228;ndern.</p>
<p>Kreditinstitute geben Bankverschreibungen und Pfandbriefe als Anleihen heraus und besorgen sich so die Mittel f&#252;r die Finanzierung ihres Kreditgesch&#228;ftes.</p>
<p>Es gibt in der Fachsprache der B&#246;rse eigene Bezeichnungen f&#252;r  verschiedene Wertpapiergruppen. So werden beispielsweise verzinsliche  Wertpapiere ausl&#228;ndischer Emittenten am japanischen Kapitalmarkt in Yen  als Samurai-Bonds, die in einer anderen W&#228;hrung als Uridashi-Bonds  bezeichnet oder der Yankee-Bonds, wobei es sich um verzinsliche  Wertpapiere nicht-amerikanischer Emittenten am amerikanischen  Kapitalmarkt in US-Dollar handelt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/bonds/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EGBGB</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/egbgb/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/egbgb/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/egbgb/</guid>
		<description><![CDATA[siehe: Einf&#252;hrungsgesetz zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>siehe</em>: Einf&#252;hrungsgesetz zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/egbgb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Einf&#252;hrungsgesetz zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/einfuehrungsgesetz-zum-buergerlichen-gesetzbuch/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/einfuehrungsgesetz-zum-buergerlichen-gesetzbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 10:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[BGB]]></category>
		<category><![CDATA[EGBGB]]></category>
		<category><![CDATA[Neufassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=438</guid>
		<description><![CDATA[Wie das B&#252;rgerliche Gesetzbuch (BGB) hatte das deutsche Einf&#252;hrungsgesetz zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) am 18. August 1896 seinen Ursprung. Nach seiner Einf&#252;hrung wurde das EGBGB oft &#252;berarbeitet. Am 21. September 1994 wurde eine Neufassung ver&#246;ffentlicht und seitdem mehrfach ge&#228;ndert. Das EGBGB ist in sieben Teile und darin in Artikel gegliedert. Einige Artikel wurden noch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das B&#252;rgerliche Gesetzbuch (BGB) hatte das deutsche Einf&#252;hrungsgesetz zum B&#252;rgerlichen Gesetzbuch (EGBGB) am 18. August 1896 seinen Ursprung. Nach seiner Einf&#252;hrung wurde das EGBGB oft &#252;berarbeitet. Am 21. September 1994 wurde eine Neufassung ver&#246;ffentlicht und seitdem mehrfach ge&#228;ndert. Das EGBGB ist in sieben Teile und darin in Artikel gegliedert. Einige Artikel wurden noch in Paragraphen unterteilt.</p>
<p>Der erste Teil beinhaltet die Allgemeinen Vorschriften und regelt in Artikel 1 das Inkrafttreten des BGB am 1. Januar 1900, Artikel 2 manifestiert den Gesetzesbegriff unter Einschluss des Gewohnheitsrechts. In den Artikeln 3 bis 46c ist das reformierte Internationale Privatrecht festgelegt. Der erste Abschnitt, die Artikel 27 bis 37, regelt die vertraglichen Schuldverh&#228;ltnisse und verkn&#252;pft die Bestimmungen des R&#246;mischen &#220;bereinkommens &#252;ber das anzuwendende Recht vertraglicher Schuldverh&#228;ltnisse (EV&#220;). Dieser Abschnitt ist Ende 2009 entfallen und wurde durch die Rom-I-Verordnung ersetzt (Art. 3 EGBGB).</p>
<p>In Teil 2 des EGBGB findet sich das Verh&#228;ltnis des B&#252;rgerlichen Gesetzbuchs zu den Reichsgesetzen. Der dritte Teil enth&#228;lt das Verh&#228;ltnis des BGB zu den Landesgesetzen. Das EGBGB Teil 4 regelt in &#220;bergangsvorschriften (Artikel 157 bis 218) die Einf&#252;hrung des BGB. Im Teil 5 (Artikel 219 bis 229) des BGBGB sind die &#220;bergangsvorschriften zu den j&#252;ngeren &#196;nderungen des BGB und dieses BGBGB verankert. Der sechste Teil regelt das Inkrafttreten und das &#220;bergangsrecht mit Einf&#252;hrung des BGB und des Einf&#252;hrungsgesetzes in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages benannten Gebietes. Und in Teil 7 ist die Durchf&#252;hrung des BGB und Verordnungserm&#228;chtigungen geregelt.</p>
<p>Von herausragender Bedeutung war auch in der Vergangenheit die Regelung &#252;ber das Internationale Privatrecht. Innerhalb der Europ&#228;ischen Gemeinschaft hat allerdings das anwendbare EG-Recht Priorit&#228;t, so dass das EGBGB nachrangig von Bedeutung ist.</p>
<p>Einen Kompromiss zwischen den nationalstaatlichen und wirtschaftsliberalen Bestrebungen bildeten bei Einf&#252;hrung des BGB die Artikel 55 bis 152. Die wohlerworbenen Rechte und &#246;rtliche Rechtsgewohnheiten sollen so aufrechterhalten werden. Somit ist den Bundesl&#228;ndern die M&#246;glichkeit gegeben vom BGB abweichende oder erg&#228;nzende Vorschriften erlassen oder beibehalten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Heute ist das durch das Zustimmungsgesetz zum Einigungsvertrag in das EGBGB eingef&#252;gte Kollisionsrecht f&#252;r die &#220;berf&#252;hrung des DDR-Rechts in das Recht des BGB von gro&#223;er Bedeutung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/einfuehrungsgesetz-zum-buergerlichen-gesetzbuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Staatsanleihe</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/staatsanleihe/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/staatsanleihe/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:51:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Ausfallrisiko]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesanleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesobligation]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesschatzbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldverschreibung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=436</guid>
		<description><![CDATA[Bei Staatsanleihen handelt es sich um von der &#246;ffentlichen Hand und anderen staatlichen K&#246;rperschaften kurz-, mittel- oder langfristige ausgegebenen Anleihen (Schuldverschreibungen). Die bekanntesten Staatsanleihen der Bundesrepublik sind die Bundesanleihen, die Bundesobligationen, die Bundesschatzbriefe und die Finanzierungssch&#228;tze. Pfandbriefe sind festverzinsliche Staatsanleihen die durch Realkreditinstitute ausgegeben werden. Bei Realkreditinstituten handelt es sich um Landesbanken, Hypothekenbanken und Pfandbriefbanken. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Staatsanleihen handelt es sich um von der &#246;ffentlichen Hand und anderen staatlichen K&#246;rperschaften kurz-, mittel- oder langfristige ausgegebenen Anleihen (Schuldverschreibungen). Die bekanntesten Staatsanleihen der Bundesrepublik sind die Bundesanleihen, die Bundesobligationen, die Bundesschatzbriefe und die Finanzierungssch&#228;tze. Pfandbriefe sind festverzinsliche Staatsanleihen die durch Realkreditinstitute ausgegeben werden. Bei Realkreditinstituten handelt es sich um Landesbanken, Hypothekenbanken und Pfandbriefbanken. Euro-Staatsanleihen, auch als Euro-Bonds bezeichnet, werden von L&#228;ndern innerhalb der Euro-Zone ausgegeben. Seit dem 1. Januar 1999 werden diese Papiere an der B&#246;rse Stuttgart ausschlie&#223;lich in Euro gehandelt. Amerikanische Staatsanleihen mit einer Laufzeit zwischen 10 und 30 Jahren werden als „T-Bond“ bezeichnet.</p>
<p>Das Ausfallrisiko (das Risiko, dass Zinsen oder Kapital nicht oder nicht fristgerecht zur&#252;ck gezahlt werden k&#246;nnen) besteht bei Staatsanleihen genauso wie bei jeder anderen Anleihe. Ermittelt wird das Ausfallrisiko durch Ratingagenturen (z. B. Moody´s).</p>
<p>Nach Stand Dezember 2005 bekamen folgende Staatsanleihen die h&#246;chstm&#246;gliche Bonit&#228;t (nach Moody´s Aaa) zugesprochen: Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Niederlande, &#214;sterreich und Spanien. Etwas schlechter eingestuft sind Belgien mit Aa1 sowie Italien und Portugal mit Aa2. Mit Baa3 liegt Griechenland nach Stand 2010 unter der Ratingstufe, bis zu der hinunter die Europ&#228;ische Zentralbank Staatsanleihen f&#252;r R&#252;ckkaufvereinbarungen hinzunehmen bereit ist. Wenn es zum Staatsbankrott kommt entfallen die Zinszahlungen oder Kapitalr&#252;ckzahlungen der Staatsanleihen.</p>
<p>Ein Staat muss f&#252;r seine Staatsanleihen einen Risikoaufschlag bezahlen, der von der Bonit&#228;t und dem Rating dieses Staates abh&#228;ngt.</p>
<p>Die Ausgabe der Staatsanleihen erfolgt in der jeweiligen W&#228;hrung des betreffenden Staates oder in sogenannter „harter W&#228;hrung“, wie dem US-Dollar. Bei dem Erwerb von einer Fremdw&#228;hrung m&#252;ssen neben der Rendite und dem Ausfallrisiko auch noch die W&#228;hrungsrisiken und W&#228;hrungschancen ber&#252;cksichtigt werden. Als Zwangsanleihen bezeichnet man die verpflichtende Zeichnung von Staatsanleihen. Die Zentralbanken k&#246;nnen durch den Aufkauf von Staatsanleihen (oder anderen Schuldverschreibungen) das Zinsniveau beeinflussen.</p>
<p>Es gibt die Staatsanleihen (Anleihen aus &#246;ffentlicher Hand), Industrieanleihen (werden von Unternehmen emittiert), Schuldverschreibungen (stammen meistens von Kreditinstituten mit Sonderaufgaben), Auslandsanleihen (stammen von ausl&#228;ndischen Emittenten) und Kommunalobligationen bzw. Pfandbriefe (z. B. Landesbanken).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/staatsanleihe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rendite</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/rendite/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/rendite/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Auszahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Einzahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Renditenkennzahl]]></category>
		<category><![CDATA[Rentabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenserfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Verhältnis]]></category>
		<category><![CDATA[Zinssatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=434</guid>
		<description><![CDATA[Das Verh&#228;ltnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld- bzw. Kapitalanlage ergibt die Rendite. Die Rendite wird &#252;berwiegend in Prozent und j&#228;hrlich angegeben. Die Rendite bezieht sich meist auf einen j&#228;hrlichen Kapitalertrag. Aus diesem Grund kann keine Gleichsetzung mit der Kennzahl Rentabilit&#228;t (Bezug auf Unternehmenserfolg) erfolgen. Der Zinssatz ist die bekannteste Renditenkennzahl. Es gibt verschiedene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verh&#228;ltnis der Auszahlungen zu den Einzahlungen einer Geld- bzw. Kapitalanlage ergibt die Rendite. Die Rendite wird &#252;berwiegend in Prozent und j&#228;hrlich angegeben.</p>
<p>Die Rendite bezieht sich meist auf einen j&#228;hrlichen Kapitalertrag. Aus diesem Grund kann keine Gleichsetzung mit der Kennzahl Rentabilit&#228;t (Bezug auf Unternehmenserfolg) erfolgen. Der Zinssatz ist die bekannteste Renditenkennzahl. Es gibt verschiedene Arten von Renditen. Bei Geld- und Kapitalanlagen ist immer ein mit der Rendite verbundenes Risiko zu beachten.</p>
<p>Der Gesamterfolg einer Kapitalanlage wird als Rendite bezeichnet. Die tats&#228;chliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals beruhend auf den Ertragseinnahmen des Fonds (Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne u. a.) und den Kursver&#228;nderungen der im Fonds befindlichen Werte. Durch die Rendite soll die Entwicklung eines fr&#252;her angelegten Geldbetrages gegen&#252;ber dem neuen Anlageergebnis gezeigt werden. Es kann aber auch durch die Rendite die Erwartung wiedergegeben werden, wie sich ein angelegter Betrag zuk&#252;nftig auswirkt.</p>
<p>Durch die Rendite k&#246;nnen verschiedene Geldanlagen verglichen werden. Verschiedene Anlageformen beinhalten oft verschiedene Ertrags- und Kostenkomponenten. Aus der Rendite ergibt sich, welcher Zinssatz pro Jahr erforderlich ist, um das gleiche Anlageergebnis zu erzielen. Zum Vergleich kann die Umlaufrendite verwendet werden. Diese kann die durchschnittliche Rendite der gesamten im Umlauf befindlichen festverzinslichten Wertpapiere angeben. Von Rendite bis F&#228;lligkeit wird bei Geldanlagen, wie Anleihen, gesprochen. Dabei muss das Wertpapier bis zur F&#228;lligkeit gehalten werden und &#252;ber keine Optionsrechte verf&#252;gt. Oft auch bezeichnet als Rendite nach Einkommensteuer zum Vergleich von Anlagen mit unterschiedlicher steuerlicher Behandlung.</p>
<p>Auf dem Wertpapiermarkt wird ein Preis (Kurs f&#252;r ein Wertpapier) f&#252;r ein Wertpapier festgelegt und kein Zinssatz bestimmt. Aus dem Preis l&#228;sst sich die Rendite (Effektivverzinsung) ableiten. Die Rendite eines Wertpapiers ergibt sich aus dem Betrag, den man f&#252;r das Wertpapier in einem Jahr erh&#228;lt. Wobei der heute gezahlte Preis abzuziehen ist und durch den heutigen Preis geteilt wird.</p>
<p>Bei Anleihen mit unterschiedlicher Laufzeit bezeichnet die Rendite den jeweiligen Kurs mit dem dazugeh&#246;rigen Zinssatz.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/rendite/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>B&#246;rsengesetz</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/boersengesetz/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/boersengesetz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Aktiengesellschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Börsengeschäft]]></category>
		<category><![CDATA[BörsG]]></category>
		<category><![CDATA[Devisen]]></category>
		<category><![CDATA[Transaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wertpapiere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Im deutschen B&#246;rsengesetz (B&#246;rsG) wird per Gesetz der gesch&#228;ftliche Verkehr an der B&#246;rse geregelt. Das B&#246;rsG kommt nur f&#252;r die B&#246;rsen zum Tragen, die als nicht-rechtsf&#228;hige, &#246;ffentlich-rechtliche Anstalten eingerichtet wurden, und auch f&#252;r Wertpapier und Warenb&#246;rsen. Darauf basierend hat das B&#246;rsengesetz vorwiegend verwaltungsrechtlichen Charakter weniger handelsrechtlichen. Und das obwohl Aktiengesellschaften die Tr&#228;gerschaft der B&#246;rsen inne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im deutschen B&#246;rsengesetz (B&#246;rsG) wird per Gesetz der gesch&#228;ftliche Verkehr an der B&#246;rse geregelt. Das B&#246;rsG kommt nur f&#252;r die B&#246;rsen zum Tragen, die als nicht-rechtsf&#228;hige, &#246;ffentlich-rechtliche Anstalten eingerichtet wurden, und auch f&#252;r Wertpapier und Warenb&#246;rsen. Darauf basierend hat das B&#246;rsengesetz vorwiegend verwaltungsrechtlichen Charakter weniger handelsrechtlichen. Und das obwohl Aktiengesellschaften die Tr&#228;gerschaft der B&#246;rsen inne haben und die B&#246;rsengesch&#228;fte privatrechtlich zu behandeln sind.</p>
<p>Das B&#246;rsengesetz wurde am 01. November 2007 durch eine neue Fassung, das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG), ersetzt. Dieses Gesetz &#228;ndert umfangreich den Bereich des Wertpapierhandels und damit vor allem das Wertpapierhandelsgesetz. Zeitgleich wird das in Kraft treten der meisten &#196;nderungen durch das FRUG durchgesetzt.</p>
<p>Die urspr&#252;ngliche Fassung (damals RGB) stammt vom 22. Juni 1896 und trat als Gesetz ab 01. Januar 1897 in Kraft. Am 21. Juni 2002 erfolgte die Neubekanntmachung. Die letzte &#196;nderung erfolgte durch Art. 3a G vom 20. M&#228;rz 2009.</p>
<p>Das B&#246;rsengesetz befasst sich laut § 1 B&#246;rsG mit der Errichtung und der Aufsicht &#252;ber die B&#246;rsen. Nur mit Genehmigung darf eine B&#246;rse errichtet werden und sie untersteht der Aufsicht der B&#246;rsenaufsichtsbeh&#246;rde, somit der obersten Landesbeh&#246;rde in der Regel dem Wirtschaftsministerium. Die B&#246;rse stellt eine Handels&#252;berwachungsstelle (§ 7 B&#246;rsG) und bildet einen B&#246;rsenrat (§ 12 B&#246;rsG). F&#252;r die laufenden Gesch&#228;fte ist eine Gesch&#228;ftsf&#252;hrung einzusetzen. Vom B&#246;rsenrat ist eine B&#246;rsenordnung zu erlassen. Der B&#246;rsenpreis wird nach § 24 B&#246;rsG ermittelt.</p>
<p>Vergleichbar mit Messen sollen an B&#246;rsen regelm&#228;&#223;ig Kaufleute an gleichem Ort zusammen kommen. Mit dem Hintergrund eine Vielzahl von Transaktionen von Waren, Devisen und Wertpapieren stattfinden zu lassen. Der Gesetzgeber reagierte bereits 1896 auf die gewaltig gestiegene Bedeutung der B&#246;rsengesch&#228;fte und verfasste das B&#246;rsengesetz. Der Terminhandel f&#252;r bestimmte Bereiche wurde g&#228;nzlich verboten und f&#252;r die weiterhin zul&#228;ssigen Termingesch&#228;fte verlangte der Gesetzgeber ein B&#246;rsenterminregister. Dem Verlierer wurde durch die Zulassung eines Differenzeinwandes gesetzlich erm&#246;glicht, die Zahlung der Verluste aus dem Termingesch&#228;ft zu verweigern. Trotz enormer Proteste der B&#246;rsianer erfolgte durch den Gesetzgeber erst 1908 eine Abschw&#228;chung dieses Gesetzes. Das B&#246;rsengesetz wurde im 20. und 21. Jahrhundert mehrfach ge&#228;ndert. Es folgte eine immer st&#228;rkere Deregulierung der M&#228;rkte, sprich immer weniger staatliche Kontrolle.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/boersengesetz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Spekulation</title>
		<link>http://www.credit12.de/lexikon/spekulation/</link>
		<comments>http://www.credit12.de/lexikon/spekulation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 14:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>
		<category><![CDATA[Differenz]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftstätigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnerzielung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.credit12.de/lexikon/?p=421</guid>
		<description><![CDATA[Als Spekulation wird in der Wirtschaft eine auf Gewinnerzielung aus Preisver&#228;nderungen gerichtete Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit definiert. Jede wirtschaftliche Spekulation wird von dem Ziel geleitet, durch k&#252;nftige Realisierung einer erwarteten Markteinsch&#228;tzung einen finanziellen Vorteil zu erzielen. Die Differenz zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eines Marktgegenstandes ergibt das finanzielle Resultat einer jeden Spekulation unter Abzug der Transaktionskosten (Kosten des Handels). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Spekulation wird in der  Wirtschaft eine auf Gewinnerzielung aus Preisver&#228;nderungen gerichtete  Gesch&#228;ftst&#228;tigkeit definiert. Jede wirtschaftliche Spekulation wird von dem Ziel  geleitet, durch k&#252;nftige Realisierung einer erwarteten Markteinsch&#228;tzung einen  finanziellen Vorteil zu erzielen. Die Differenz zwischen Kaufpreis und  Verkaufspreis eines Marktgegenstandes ergibt das finanzielle Resultat einer  jeden Spekulation unter Abzug der Transaktionskosten (Kosten des Handels).  Fr&#252;hzeitiges erkennen und ausnutzen von vermuteten Fehleinsch&#228;tzungen des  Marktes durch Marktbeteiligte &#252;ber k&#252;nftige Kursentwicklungen verursacht durch  ungleich verteiltes Wissen und K&#246;nnen zwischen K&#228;ufern und Verk&#228;ufern f&#252;hrt zu  erfolgreichen Spekulationen. Aus anschlie&#223;end vom Markt korrigierten  Fehleinsch&#228;tzungen resultieren Spekulationsgewinne. Tritt das Gegenteil ein,  f&#252;hrt dies zu Spekulationsverlusten.</p>
<p>Die Spekulation erf&#252;llt eine  wichtige wirtschaftliche Funktion. &#220;ber den Kapitalmarkt gegebene  unternehmerische Risiken lassen sich gegen eine angemessene Renditeerwartung an  die Gruppe der Spekulanten &#252;bertragen (auch  Hedging).</p>
<p>Beispielsweise wird aufgrund  schlechter makro&#246;konomischer Fundamentaldaten die Abwertung einer W&#228;hrung  erwartet, ergo &#228;ndert sich der Wechselkurs gegen&#252;ber einer anderen stabilen  W&#228;hrung. Die seiner Meinung nach stabilere W&#228;hrung kauft nun der Spekulant und  tauscht sie nach erfolgter Abwertung der anderen W&#228;hrung. Durch diese  Transaktion wird die Abwertung eingeleitet. Folglich kann gesagt werden, dass  eine neue Bewertung der W&#228;hrungen durch den Kapital- und Devisenmarkt angesichts  der makro&#246;konomischen Daten durchgef&#252;hrt wurde. Spekulation verbessert die  Ressourcenallokation indem sie ein Mechanismus zur Anpassung des Preissystems an  neue Informationen ist.</p>
<p>Kritiker meinen, Spekulationen  tragen dazu bei, dass Markttrends verst&#228;rkt werden und Spekulationsblasen  entstehen. So werden Spekulanten f&#252;r W&#228;hrungs- und Wirtschaftskrisen  verantwortlich gemacht, wie z. B. die Asienkrise oder die Argentinien-Krise.  Laut Meinung einiger weniger aus den Wirtschaftswissenschaften (z. B.  Globalisierungskritiker, Freiwirtschaft) sollte Spekulation erschwert oder  verboten werden. Zur Eind&#228;mmung der Spekulation wird die Einf&#252;hrung einer  Tobin-Steuer gefordert. Durch Forschungsergebnisse wird gezeigt, dass ein  eindeutig positiver Zusammenhang zwischen Transaktionskosten und Instabilit&#228;t  (Volatilit&#228;t) des Marktpreises.</p>
<p>Die Hypothese von Tobin wonach  h&#246;here Transaktionskosten eine stabilisierende Wirkung haben wird als  erfahungsgem&#228;&#223; widerlegt betrachtet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.credit12.de/lexikon/spekulation/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
