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» 26.02.2010: Kein Kredit für Griechenland

Der aktuellen griechischen Finanznot veranlasst deutsche Banken über einen Investitionsstopp im Balkanstaat nachzudenken. Derweil formieren sich internationale Top-Hedgefonds gegen den Euro und könnten ihn so in arge Bedrängnis drängen.

Der Kampf dem maroden griechischen Staatshaushalt bekommt einen neuen Dämpfer. Die wichtigen Staatsfinanzierer Eurohyp und Hypo Real Estate (HRE) veröffentlichten heute, dass sie derzeit Griechenland keinen Kredit geben werden. Weiterhin sehen die Postbank und die Deutsche Bank von einem Ankauf griechischer Anleihen ab. Auch diverse Landesbanken können derzeit keine griechische Staatsfinanzierung vorstellen.

Somit werden die Probleme der Hellenen immer größer. Fallen europaweit Kreditaufnahmen für Griechenland aus, kommt es zu einer Verteuerung der Staatsanleihen und somit zu einem noch größeren Haushaltsdefizit für die Zukunft. Experten vermuten, dass Griechenland schon kommenden Monat neue Schulden aufnehmen muss, um Darlehen zu tilgen. Deutschland zählt in Athen zu den wichtigsten Geldquellen. So sind aktuell ca 43 Milliarden Euro aus deutschen Banken in griechischen Kassen.

Hedgefonds attackieren Euro

Weltweit versuchen sich derweil große Hedgefonds aus der europäischen Krise Profit zu schlagen. Laut Informationen der Wall Street Journal trafen sich Anfang Februar mehrerer Hedgefonds-Gesellschaften um über dieses Thema zu diskutieren. Einer der Theorien lautet, dass der Euro auf das Niveau des Dollars fallen wird.

Konsens des Treffen war auch, dass alle aktuell zur Sprache gebrachten Strategien, Griechenland zu retten, den Euro schwächen werden. In diesem Zeitraum wurden an den Börsen auch vermehrt Transaktionen registriert, welche auf einen fallenden Eurokurs wetteten.

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